Eine lachende junge Frau in einem weißen Judo-Gi mit deutschem Wappen auf der Brust, im Hintergrund ein Mann in Wettkampfkleidung.

Mein Leben war schon immer von  Herausforderungen geprägt, aber das war nie ein Grund
den Kopf in den Sand zu stecken. 

Meine Mission ist es, meine Erlebnisse, Gefühle und Erkenntnisse zu teilen, damit sich Menschen gesehen,
gehört und weniger allein fühlen. 

Meine Geschichte 

Ein lachendes kleines Mädchen in pinker Jacke und Hut, das mit einem Rollator auf einem Bürgersteig läuft.

Ich wurde 2006 mit einer Cerebralparese geboren.

Schon als Kind hatte ich mit vielen Herausforderungen zu kämpfen – in der Schule,

bei Arztbesuchen und oft im öffentlichen Raum.

 

Es gab häufig Momente, in denen ich mich fremd und nicht dazugehörig fühlte. Die ständigen Hürden, wie Mobbing, Benachteiligung und Ausgrenzung, haben mich geprägt und dazu geführt, mich zu verunsichern und mich permanent selbst  zu hinterfragen.  ​

Der Sport, vor allem der Kampfsport,  haben mir gezeigt, dass es in meinem Leben keine Grenzen gibt.

Heute bin ich Internationale Para-Athletin und stolz auf das, was ich erreicht habe.

In allem was ich tue, ist es meine Absicht, meine Geschichte zu teilen, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, unsichtbar zu sein.

Ich möchte, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung wahrgenommen, gehört fühlen und nicht mehr an sich selbst zweifeln.


Niemand hat die eine Antwort darauf,
warum die Welt so ist, wie sie ist. 
 
Aber sie bleibt, wie sie ist, wenn niemand fragt:  
Wie können wir die Welt besser machen?